380-kV: Verhandlung begann unter strengen Sicherheitsvorkehrungen

(Von SN.)

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen begann Montag früh die Berufungsverhandlung zur 380-kV-Salzburgleitung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Wien. Schon zwei Stunden vor Verhandlungsbeginn erwartete die Besatzung von fünf Polizeistreifen die ersten Besucher vor dem Verhandlungssaal im Marx-Palast im 3. Bezirk.

Etwa 70 Gegner des Freileitungsprojekts vor allem aus dem Flachgau und dem Tennengau kamen kurz vor neun Uhr, gut eine Stunde vor Verhandlungsbeginn, mit einem Sonderbus von ÖBB/Postbus angereist.

Weitere Vertreter von Bürgerinitiativen und Organisationen wie dem Naturschutzbund waren bereits am Sonntag in die Bundeshauptstadt gekommen. Der Einlass in den Saal lief ruhig ab.

Verhandlung beim alten Schlachthof

Vom 17. bis 20., am 24. und maximal sogar bis 27. Juli hat das Bundesverwaltungsgericht die Verhandlung angesetzt. Es ist die zweite Instanz im Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Die zuständige Richterin heißt Silvia Krasa.

Der Ort der Verhandlung liegt in einem Messegelände – wie zufällig schon in erster Instanz im Juni 2014 in der Arena beim Salzburger Messezentrum. Es ist der Marx-Palast im 3. Bezirk. Dieses ehemalige Verwaltungsgebäude des Schlachthofs diente bis in die 70er-Jahre als Auszahlungsstelle für Viehbauern. Heute ist es eine Eventlocation.

(Bild: Die Gegner des Projektes treffen ein. Bild: SN/thomas auinger)

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*