Wetter aktuell – Höchste Warnstufe des DWD gilt in 17 Landkreisen

Wetter aktuell: Höchste Warnstufe des DWD gilt in 17 Landkreisen

Gewitter, Starkregen, Hagel: Nach warmen 20 Grad am Wochenende drohen jetzt vielerorts Unwetter in Deutschland. Die Hochwasser-Gefahr steigt, Erdrutsche sind möglich. Die aktuelle Wetterlage im News-Ticker.

In diesen Kreisen gilt bis Mittwoch Alarmstufe Violett:

  • Kreis Neu-Ulm
  • Kreis Biberach
  • Kreis Ravensburg
  • Bodenseekreis
  • Kreis Lindau
  • Kreis Oberallgäu
  • Stadt Kempten (Allgäu)
  • Kreis Unterallgäu
  • Kreis Ostallgäu
  • Kreis Landsberg am Lech
  • Kreis Weilheim-Schongau
  • Kreis Garmisch-Partenkirchen
  • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Kreis Miesbach
  • Kreis und Stadt Rosenheim
  • Kreis Traunstein
  • Kreis Berchtesgadener Land

A4 wegen Fluten gesperrt – Überschwemmungen im hessischen Eschwege

20.20 Uhr: Die Autobahn 4 zwischen Herleshausen (Hessen) und Gerstungen (Thüringen) musste in einer Richtung wegen überfluteter Fahrbahn gesperrt werden, wie die Polizei Fulda mitteilte. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von zwei Kilometern. Wie lange die Sperrung andauern sollte, war zunächst unklar. Im hessischen Eschwege standen am Montagabend zwischenzeitlich mehrere Straßen unter Wasser.

Gewitter in Berlin führt zu Verspätungen bei Bahnen – Verzögerung bei Flügen

18.41 Uhr: Über Berlin ist am Montag ein kurzes, aber heftiges Gewitter hinweggezogen. Die Feuerwehr rückte zu zahlreichen Einsätzen aus, es blieb aber bei kleineren Schäden, wie ein Sprecher am Abend sagte.

Wegen der zahlreichen Anrufe rief die Behörde aber am späten Nachmittag zeitweise den Ausnahmezustand aus. Das bedeutet, dass Einsätze je nach Wichtigkeit bearbeitet werden, nicht nach der Zeit der eingehenden Notrufe. Die Feuerwehr bat die Berliner, sich um kleinere Schäden wie voll gelaufene Keller oder Garagen selber zu kümmern, sagte ein Sprecher der Einsatzkräfte.

Offenbar Tornado in Sachsen gesichtet

18.03 Uhr: In Sachsen hat sich am späten Montagnachmittag ein Tornado gebildet. Ein Video auf „Facebook“ zeigt den Tornado, der im Landkreis Mittelsachsen wirbelt.

Hochwasser-Gefahr: „Gehen davon aus, dass die Pegelstände gravierend ansteigen“

16.06 Uhr: In Thüringen bereiten sich die Einsatzkräfte auf weitere Überschwemmungen vor. „Wir gehen davon aus, dass die Pegelstände gravierend ansteigen“, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle des Ilm-Kreises. Dort liegt Plaue, wo die Lage zuletzt besonders angespannt war. In der Region fielen in einer Stunde bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Straßen waren überflutet, in einem Ortsteil sicherten Einsatzkräfte einen Gastank, der wegzuschwimmen drohte.

„The Weather Channel“ zur extremen Hochwassergefahr:

Schwere Gewitter, Starkregen und Hagel drohen

15.28 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel herausgegeben. Auch Sturmböen sind möglich. Die Warnung gilt am Montagnachmittag in zwei Kreisen:

  • Kreis Uckermark
  • Kreis Vorpommern-Greifswald – Binnenland Süd

Unwetterwarnung in Deutschland

13.23 Uhr: Alarmstufe Rot bis Violett! Der Deutsche Wetterdienst warnt vor ergiebigen Dauerregen in weiten Teilen Deutschlands. Hochwasser an kleinen Bächen und Flüssen sind die möglichen, auch Erdrutsche sind möglich. Schließen Sie alle Fenster und Türen.

Betroffen sind folgende Bundesländer:

  • Baden-Württemberg
  • Bayerns Westen und Süden
  • Thüringen – besonders im Westen
  • Hessen – in weiten Teilen, nur der äußerste Westen bleibt verschont
  • Niedersachsen – die Region um Hannover und der Süden des Landes
  • Sachsen-Anhalt – im Osten drohen Unwetter

Regen überspült Straße mit Geröll

08.48 Uhr: Bei heftigen Regengüssen ist im Süden Thüringens eine Straße mit Erde und Steinen blockiert worden. Der Regen spülte das Geröll am Sonntagabend auf eine Landstraße bei Schalkau im Landkreis Sonneberg und verteilte es auf einer Länge von rund drei Metern, wie die Polizei am Montag mitteilte. Feuerwehrleute entfernten die Steine im Ortsteil Almerswind, die Straße ist inzwischen wieder frei. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fielen im Süden des Landes rund um den Thüringer Wald örtlich bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde.

Unwetter zum Wochenstart

06.27 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet zum Beginn der neuen Woche mit extremen Regenfällen im Süden Deutschlands. Vom Bodensee bis zum Berchtesgadener Land könnten bis zum Mittwochmorgen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, sagte ein DWD-Meteorologe am Montagmorgen. Örtlich seien sogar Niederschläge von mehr als 150 Litern möglich. Bei derartigen Niederschlagsmengen sei mit Überschwemmungen zu rechnen – zumal die Bäche und Flüsse derzeit noch Schmelzwasser aus den Bergen führen.

Mit Ausnahme der Küstengebiete rechnete der DWD am Montag für den Rest Deutschlands unter anderem mit Gewitter, Starkregen und Hagel. Am Sonntag waren in Nord- und Westdeutschland vereinzelt Keller vollgelaufen, größere Einsätze blieben aber zunächst aus.

Im Video: Verzweifelt steht „Bares für Rares“-Trödler „Lucki“ vor seinem zerstörten Camper

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