Flugausfälle, Stau: Schwere Unwetter – und dann auch noch Ferien

Vielleicht fahren Sie doch lieber am Montag in den Urlaub: Der ADAC erwartet eines der „schlimmsten Reisewochenenden“, da in Nordrhein-Westfalen nun die Ferien begonnen haben. Doch nicht nur das Schuljahresende in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland führt zu vollen Straßen. Auch schwere Gewitter schränken die Fahrt ein.

Autofahrer in NRW sollten sich auf Aquaplaning einstellen, der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Gewittern mit Hagel im Laufe des Nachmittags. Rheinland-Pfalz hat bereits erlebt: Schwere Unwetter mit starkem Regen sind über das Bundesland hinweggezogen.

Im Rhein-Lahn-Kreis wurde wegen eines Erdrutsches eine Bundesstraße gesperrt. Im Rhein-Hunsrück-Kreis musste ein Wanderer gerettet werden: Ein Hang war wegen der schweren Regenfälle abgerutscht.

In Frankfurt fielen Flüge aus

Auch Flug- und Zugreisende müssen sich wegen des Wetters auf Verspätungen einstellen. Blitzeinschläge führten auf der Rheintalstrecke zwischen Offenburg und Karlsruhe zu Zugausfällen und Verspätungen. Am Frankfurter Flughafen hatte ein schweres Gewitter die Abfertigung verzögert, zudem meldete der Flughafen vereinzelte Flugausfälle. Auch die Fluggesellschaft Lufthansa teilte über den Nachrichtendienst Twitter mit, dass einige Flüge gestrichen worden seien. Wie viele sei bislang aber unklar.

Experten erwarten den Höhepunkt der Reisewelle für das Wochenende. Mit viel Verkehr ist laut dem ADAC insbesondere auf den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee, sowie auf den Wegen in den Süden zu rechnen. Autofahrer, die über Österreich in den Süden wollen, müssen zudem Fahrverbote beachten: Sie sollten auf Strecken im Großraum Innsbruck sowie im Bundesland Salzburg ausweichen. Wegen Einreisekontrollen sollten Heimkehrer sich zudem auf lange Wartezeiten an der Grenze nach Deutschland einstellen.

Nach dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen haben nun fast alle Bundesländer schulfrei. Nur bayrische und baden-württembergische Schüler sind noch nicht in die Ferien entlassen worden.

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