Schießerei in Halle mit zwei Toten – Polizei warnt Anwohner

Die Polizei in Halle (Saale) warnt die Anwohner vor einem Mann, der mit einer Schusswaffe unterwegs ist. „Wir haben einen Einsatz in Halle. Nach ersten Erkenntnissen wurden Personen getötet. Wir fahnden mit Hochdruck. Täter flüchtig. Bitte bleiben Sie in ihren Wohnungen oder suchen Sie sichere Orte auf“, twitterte die Polizei am Mittwoch kurz vor Mittag.

Später hieß es, dass zwei Menschen starben, sie wurden auf der Straße durch Schüsse getötet. Die Täter – mittlerweile spricht die Polizei von mehreren Personen – sollen mit einem Auto auf der Flucht sein. Wie die Deutsche Bahn meldet, ist aber auch der Bahnhof Halle bis auf weiteres gesperrt.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, haben die Täter mit einer Maschinenpistole um sich geschossen. Neben den Toten gab es auch mehrere Verletzte. Offiziell bestätigt sind diese Berichte noch nicht.

Der Vorfall hat sich im Paulus-Viertel der Stadt abgespielt, in der Nähe einer Synagoge. Dies bestätigt auch die örtliche „Mitteldeutsche Zeitung“, die von einem Tatort in der Humboldt-Straße, in der Nähe des Jüdischen Friedhofs, berichtet. Laut dem Sender MDR wurde angeblich auch eine Handgranate auf den Friedhof geworfen. Offiziell bestätigt ist auch diese Meldung noch nicht. Augenzeugen haben laut der Nachrichtenagentur dpa von einem Täter berichtet, der einen Kampfanzug getragen haben soll.

Fest steht aber: Die Tat ereignete sich am Tage von Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag.

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Quelle: Infografik WELT

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